So gelingt der Start ins Tourismus Studium

Ins Studium startenAlles geregelt: Der Umzug ist geschafft, der BAföG-Bescheid lag pünktlich im Briefkasten und die College-Tasche steht einsatzbereit im Flur. Spätestens jetzt, wenn etwas Ruhe einkehrt, kann es passieren, dass die Aufregung Raum findet oder sogar Zweifel aufkommen. Der Studienbeginn ist halt doch ein neuer Lebensabschnitt, besonders, wenn er in einer fremden Stadt erfolgt … War es die richtige Entscheidung? Werde ich mich an der Uni überhaupt zurechtfinden? Wie lerne ich am besten Leute kennen? Solche Gedanken sind völlig normal und erweisen sich in der Regel schon nach kurzer Zeit als unnötige Sorgen. Im Gegenteil: Rückblickend bezeichnen viele Absolventinnen und Absolventen das Studium als „die schönste Zeit meines Lebens“. Es kann allerdings nicht schaden, sich mental und praktisch darauf einzustellen. Hier einige Tipps.

Wissen, was einen erwartet

Es zeigt sich in vielen Lebenssituationen: Je konkreter man ein Ereignis einschätzen kann, desto größer ist die Gewissheit, damit umgehen zu können. Gerade das Unbekannte verursacht schließlich häufig Ängste und Unsicherheiten. So bewegt man sich auf bekanntem Terrain auch sicherer, als wenn man Neuland betritt. Wer sich von Anfang an wohl in der Hochschulumgebung fühlen möchte, sollte sie also schon möglichst gut kennen. „Ich habe mich aber doch im Rahmen meiner Bewerbung mit der Bildungseinrichtung auseinandergesetzt und war auch dort, um meine Unterlagen abzugeben“, sagst du nun vielleicht. Falls du auch schon einen Tag der offenen Tür nutzen konntest ‒ umso besser! Oftmals bleibt es allerdings bei einem ersten, flüchtigen Eindruck. In diesem Fall kann es sehr hilfreich sein, schon einige Tage vor Semesterbeginn den Campus zu besuchen.

Besuch in der vorlesungsfreien Zeit

Viele Hochschulen sind auch während der vorlesungsfreien Zeiten geöffnet ‒ So bezeichnet man inzwischen die Semesterferien, da es keine ausschließlichen Ferien sind, sondern auch für zum Beispiel Hausarbeiten oder Gespräche mit „dem Prof.“ genutzt werden. Du wirst bei so einem Vorab-Besuch also wahrscheinlich auch schon auf einige Studenten oder Dozenten treffen. Falls es (zum Beispiel aufgrund zu großer Entfernung) gar keine Gelegenheit gibt, die Hochschule vorher näher anzusehen, können Informationen dazu beitragen, sich ein konkretes Bild zu machen. Zunächst über die entsprechende Homepage, wo häufig auch Fotos und Lagepläne zum Download bereitstehen. Eine weitere Möglichkeit sind Erfahrungsberichte von Absolventinnen und Absolventen, die in entsprechenden Foren oder auf der Homepage der zugehörigen Fachschaft zu finden sind.

Begrüßung durch die Fachschaften

So gelingt der StudienstartDen Fachschaften wirst du spätestens bei den Einführungsveranstaltungen begegnen. An vielen Hochschulen geben sie sich viel Mühe, um den Neuankömmlingen den Start zu erleichtern. Das von ihnen veranstaltete Eröffnungsprogramm beinhaltet Wissenswertes zur Organisation des Studiums, aber auch spannende oder lustige Events wie eine Campus-Rallye, eine Willkommens-Party oder eine gemeinsame Stadtführung. Darüber hinaus gibt es meist hochschulübergreifende Einführungsveranstaltungen, die sich an alle neuen Studentinnen und Studenten richten.

Viele Absolventen berichten, dass ihnen die Veranstaltungen der Fachschaften besonders gut gefallen haben. Das liegt wohl auch an der Nähe zu den Erstsemestern: Zur Fachschaft gehören in der Regel alle Studenten eines Instituts, einer Fakultät oder eines Fachbereichs. Ab dem Zeitpunkt der Immatrikulation zählst du also selbst dazu und wirst vielleicht auch in einem der höheren Semester die Begrüßungsfeier der Neuankömmlinge mit organisieren.

Beratung auf dem Campus

An die Vertreter der Fachschaften kannst du dich auch mit Fragen oder bei Problemen wenden. Manchmal ist es jedoch sinnvoller, mit einem Dozenten den Vertrauens oder anderen Spezialisten zu sprechen. Für solche Situationen stehen verschiedene Beratungsstellen zur Verfügung, je nach Hochschule mal mehr und mal weniger. Neben der zentralen Studienberatung und Beratern an den einzelnen Fakultäten gibt es beispielsweise einen Beauftragten für Studierende mit Behinderung. Es gibt Unterstützung für Frauen, die während des Studiums in andere Umstände geraten oder bereits Nachwuchs mitbringen, einen Career Service, der auf das Berufsleben vorbereitet und Servicestellen wie das Semesterticketbüro des AStA (Allgemeinen Studierenden Ausschuss): Hier kannst Du einen Antrag auf Befreiung oder einen Zuschuss zum Semesterticket stellen.

Der AStA: Sich als Student für Studenten engagieren

Beim AStA lohnt es sich auch aus anderen Gründen vorbeischauen: Dies ist die politische Vertretung der Studierenden. Hier erhältst du auch Unterstützung bei verschiedenen Fragen in besonderen Lebenssituationen. Neben einer Sozialberatung gibt es unter anderem spezielle Sprechstunden für Ausländerinnen und Ausländer, zu Fragen rund um das BAföG und weitere Ansprechpartner für Studierende mit Behinderung. Und falls du selbst Lust hast, dich für Kommilitonen zu engagieren, gibt es vielleicht auch eine Möglichkeit. Einfach hingehen und fragen!

Damit die Freizeit nicht zu kurz kommt …

Studium und FreizeitKontakt zu den anderen Studierenden ist genauso wichtig wie das Studium selbst. Wegen des Miteinanders, aber auch, weil man sich gegenseitig fachlich unterstützen kann. Eine gute Möglichkeit, Anschluss zu finden und zugleich einen Ausgleich zum Lernen zu schaffen ist der Hochschulsport. Hier gibt es häufig ein Angebot, das für jeden etwas beinhaltet ‒ von Aerobic bis hin zu Tauchen oder Segeln, teils sogar mit eigener Sauna und Schwimmbad. Auch nach weiteren Freizeitmöglichkeiten solltest du Ausschau halten, schließlich lernt es sich entspannt und mit freiem Kopf auch besser.

In diesem Sinne: Wir wünschen einen tollen Start ins Studium und viel Erfolg!

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