Tourismus Studiengänge im Überblick: Gesundheits- und Tourismusmanagement / Gesundheitstourismus

Gesundheitstourismus StudiumSicherlich hast du schonmal davon gehört: Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und im Jahr 2030 wird ein überwiegender Teil der Bewohner unserer Bundesrepublik älter als 50 Jahre sein. Die Grafik rechts zeigt die Altersverteilung im Jahr 2030. Diese Verteilung stellt unsere Gesellschaft und das Rentensystem vor neue Herausforderungen, aber darum soll es hier gar nicht gehen. Denn eine Bevölkerung, die immer älter wird, braucht auch altersgerechte Produkte. Und dazu gehört beispielsweise der Gesundheitstourismus. Schon seit längerer Zeit wächst der Markt für touristische Angebote, die speziell für ältere Menschen konzipiert wurden. Dazu kommen sehr nachgefragte Angebote, die den Urlaub mit Sport und Wellness verbinden, zum Beispiel spezielle Yoga-Reisen oder Reisen mit Reha-Maßnahmen nach einem Unfall.

Hochschulen mit dem Studienangebot Gesundheitstourismus

Die Verknüpfung von Gesundheit und Tourismus bzw. Urlaub ist eine Zukunftsentwicklung, derer sich schon einige Hochschulen mit entsprechenden Studiengängen angenommen haben. Die Gesundheitsbranche verändert sich bereits seit Jahren und Studenten, die an der Schnittstelle von Gesundheit, Tourismus, Wellness und Management ausgebildet werden, haben sicherlich gute Zukunftschancen.

Das Studium baut auf einer Mischung von betriebswirtschaftlichen Inhalten, kombiniert mit gesundheitswirtschaftlichen Vorlesungen wie „Grundlagen der Medizin“ und „Gesundheitsförderung“ sowie touristischen Vorlesungen wie „Destinationsmanagement“ oder „Tourismuspolitik“. Zusätzlich gibt es Fächer, die genau diese Schnittstelle thematisieren, wie beispielsweise „Gesundheits- und Wellnesstourismus“.

SRH Riedlingen Tourismus

Schwerpunktwahl im Hauptstudium

Studiengänge GesundheitstourismusHierbei muss man unterscheiden. Es gibt Studienangebote, die innerhalb eines BWL Studiums einen Schwerpunkt wie „Gesundheits- und Tourismusmanagement“ anbieten. Wie sich daraus erahnen lässt, gibt es also keine weitere Schwerpunktwahl, die „Gesundheits- und Tourismusmanagement“ nochmal vertieft.

Allerdings gibt es auch Studiengänge, die von Anfang auf die Bereiche Gesundheit und Tourismus fokussiert sind und bei denen man sich dann im Hauptstudium nochmals spezialisieren kann. Bei der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt hat man beispielsweise die Wahl aus drei Schwerpunkten. Auch an dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass man sich als Studieninteressent sehr sorgfältig informieren sollte und am besten die Broschüren und Studienpläne aller in Frage kommenden Hochschulen und Akademien miteinander vergleicht.

Praxis-/ Auslandssemester und Fremdsprachen

Studium im AuslandWie so oft unterscheiden sich hier die Studiengänge voneinander. Am Baltic College und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt sind beispielsweise Praktika und Studienzeiten im Ausland vorgesehen. Wenn im Studienplan eines Studiengangs wie Gesundheits- und Tourismusmanagement oder Gesundheitstourismus kein Auslandssemester explizit vorgesehen ist, hat man als Student auch die Möglichkeit, ein sogenanntes Urlaubssemester zu beantragen (dann macht man sozusagen ein Semester offiziell Pause und zahlt keine Studiengebühren) und diese Zeit dann für Praktikum oder Arbeit zu nutzen.

Fremdsprachen sind eigentlich in jedem Studium vorgesehen. Englisch als unverzichtbare Weltsprache sowieso, darüber hinaus gibt es auch meist noch zusätzliche Sprachangebote. Wer darauf Wert legt, sollte sich vor der Studienbewerbung mit der Hochschule in Verbindung setzen.

Für wen ist solch ein Studium geeignet?

Ein Studium wie Gesundheitstourismus oder Gesundheits- und Tourismusmanagement ist sicherlich nicht für jeden die passende Wahl. Es handelt sich hierbei um einen noch recht kleinen Markt, der aber in Zukunft sicherlich an Bedeutung gewinnen wird. Wer Interesse daran hat, touristische Angebote für eine spezielle Zielgruppe zu konzipieren und am Markt zu etablieren, ist hier sicherlich richtig. Zudem ist mit Studienabschluss natürlich auch ein Einsatz in den „normalen“ Tourismusbereichen nicht ausgeschlossen.

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