Wohnungssuche – Wie finde ich eine Wohnung am Studienort?

WG-Zimmer, Studentenwohnheim oder eigene Studentenbude – der Weg zur Traumwohnung oder dem perfekten WG-Zimmer ist oft ein steiniger. WG-Casting, Wartelisten und überlaufene Wohnungsbesichtigungen machen es angehenden Tourismus-Studenten nicht leicht. Dabei sind manchmal einfach nur das richtige Timing und die richtige Quelle alles, was nötig ist, um ein passendes Dach über dem Kopf zu finden.

WohnungssucheDie Wohnungssuche ist gerade zum Semesterstart kein Zuckerschlecken. Jetzt suchen alle eine Bleibe und manchmal scheint es vollkommen egal zu sein, wo man schläft – Hauptsache man kann überhaupt irgendwo schlafen. Wir können dir natürlich nicht garantieren, dass du durch unsere Hilfe deine Traumwohnung findest, geben dir aber ein paar Tipps an die Hand, wie und wo du deiner ersten Studentenbude ein Stückchen näher kommst.

1. Timing ist alles!

Die meisten Studenten starten im Wintersemester ins Studium. Ab September wird es also richtig voll auf dem Wohnungsmarkt. Du musst bedenken, dass nicht nur angehende Tourismus-Studenten jetzt eine Wohnung oder ein WG-Zimmer suchen, sondern alle Studenten, die einen Studienplatz haben. Was jetzt zählt ist das Timing! Starte nicht erst im September mit der Wohnungssuche, sondern schon im August. Dann sind auch schon einige auf der Suche, aber eben noch nicht ganz so viele.

Einige Studentenwohnheime setzen Interessen auch schon auf die Warteliste, bevor sie die Zusage des Studienplatzes in der Tasche haben. Du kannst dich also schon bei den Studentenwerken erkundigen, ob das für die Städte, in denen deine zukünftige Uni sein könnte, auch möglich ist.

2. Nutze Social Media

Dank Facebook, Twitter und Co. ist es heute ein Leichtes seine Suche zu verbreiten – und Dank Vitamin B auch ans Ziel zu gelangen. Teile deine Wohnungssuchnot via Facebook und Co. mit und bitte deine Freunde dies auch an deren Freunde weiterzuleiten.

Für viele Städte gibt es auch spezielle Gruppen, die sich ausschließlich mit der Wohnungssuche oder WG-Zimmer-Suche befassen. Hier lohnt es sich definitiv beizutreten.

SRH Riedlingen Tourismus

3. Wohnungssuche im Internet

Besonders effektiv ist die Wohnungssuche über das Internet. Vor allem WG-Zimmer werden kaum bis gar nicht in Zeitungen ausgeschrieben, sondern ausschließlich über das Internet vergeben. Neben den großen Wohnungsbörsen wie Immobilienscout gibt es auch spezielle Portale für die WG-Suche oder die Suche für kleine Ein-Zimmer-Appartements, die an die Bedürfnisse von Studenten angepasst sind. Das größte Portal ist WG-gesucht.de. Daneben gibt es aber z.B. auch Studenten-Wohnung.de oder Studenten-WG.de.

4. Wohnen im Studentenwohnheim

Wohnen im StudentenwohnheimStudentenwohnheime sind gerade für den Studienstart sehr beliebt. Man lernt schnell andere Studenten kennen und knüpft Kontakte und Freundschaften. Leider gibt es auch hier oft lange Wartelisten. Bevorzugt werden Studenten, die von weit entfernt an den Studienort kommen und keine Chance haben zuhause wohnen zu bleiben.

Spielst du mit dem Gedanken im Studentenwohnheim zu wohnen, dann bewirb dich frühzeitig und lass dich auf die Warteliste setzen.

5. Wohnen für Hilfe

„Wohnen für Hilfe“ ist ein Projekt bei dem eine Unterkunft gegen Hilfe angeboten wird. Im Klartext heißt das, dass du einer bedürftigen Person zum Beispiel im Haushalt hilfst und dafür kostenfrei ein Zimmer bekommst. vermittelt diese ungewöhnlichen Wohngemeinschaften und erklärt auch, worauf es ankommt und welche Aufgaben bei diesem Projekt auf dich zukommen könnten.

6. Aushänge an der Uni

Viele WGs werden nicht ausschließlich über das Internet publiziert, sondern auch am schwarzen Brett in der Uni ausgehangen. Es lohnt sich also schon während des laufenden Semesters mal einen Blick auf die schwarzen Bretter der Hochschulen zu werfen und nach passenden WG- und Wohnungsangeboten zu suchen.

Gleichzeitig kannst du dort natürlich auch deine eigene Suchanfrage aushängen.

7. WG-Casting – Die erste Hürde ist genommen!

WG und WohnungssucheHerzlichen Glückwunsch, du bist zu einem WG-Casting eingeladen und einer neuen Unterkunft einen guten Schritt näher gekommen. Jetzt heißt es einen guten Eindruck hinterlassen. Selbstverständlich ist es genauso wichtig, dass du dich dort wohlfühlst und sowohl Mitbewohner als auch Zimmer dir zusagen.

Für das Casting gilt: Sei immer du selbst! Versuch nicht unter allen Umständen das Zimmer zu wollen und dich um Kopf und Kragen zu reden. Verstell dich nicht und sei so, wie du bist – entweder es passt oder es passt eben nicht. Klingt natürlich nicht besonders schön, aber so ist es nun mal. Ein WG-Casting ist rein subjektiv, schließlich muss man sich ja sympathisch sein, damit das Miteinanderleben auch funktioniert.

8. Notunterkünfte zum Semesterstart

Solltest deine Wohnungssuche bis zum Semesterstart erfolglos gewesen sein, ist das nicht der Weltuntergang. Die meisten Hochschulen – und auch die großen, beliebten Studienstädte – wissen um die Wohnungsnot spätestens seit den doppelten Abiturjahrgängen und den steigenden Zahlen der Studienanfänger. In vielen Städten gibt es daher Notunterkünfte, in denen man in den ersten Wochen unterkommt. Besonders schön ist es dort vielleicht nicht, dafür günstig und zweckmäßig. Sollte diese Variante für dich infrage kommen, erkundige dich beim entsprechenden Studentenwerk, ob es auch in deiner Studienstadt Notunterkünfte gibt.

9. Couch-Surfen

Eigentlich für den Urlaub als günstige Unterkünfte gedacht kann das Couch-Surfen auch für die ersten Tage im Semester genutzt werden. Was das ist? Beim Couch-Surfen stellen Menschen anderen ihre Couch oder ihr Gästezimmer für ein paar Nächte, meist kostenfrei, zur Verfügung. Das kann eine tolle Alternative zum Hotel oder Hostel sein und du lernst garantiert interessante Menschen kennen.

10. Zwischenmiete

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht besonders attraktiv scheint nur für ein paar Wochen oder Monate in einer Wohnung oder einem WG-Zimmer leben zu können, ist auch die Zwischenmiete eine gute Möglichkeit zum Semesterstart eine Wohnung zu haben. Du musst immer bedenken, dass die Wohnungssuche vor Ort oft einfacher ist, als aus der Ferne. Daher kann eine Zwischenmiete vieles durchaus leichter machen.

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