Tourismus Fernstudium – flexibel und unabhängig studieren

Ein Studium zu beginnen bedeutet nicht automatisch an der jeweiligen Hochschule präsent zu sein. Eine Alternative zum Vollzeitpräsenzstudium kann daher auch im Bereich Tourismus ein Fernstudium sein. Vor allem dann, wenn man seinen Beruf nicht aufgeben möchte, ist ein Fernstudium eine tolle Möglichkeit Studium und Beruf zu verbinden.

Tourismus Fernstudium – Was bedeutet das?

Fernstudium Tourismus Fernstudiengänge richten sich vor allem an Berufstätige, die neben dem Beruf studieren möchten, um sich für den Arbeitsmarkt weiter zu qualifizieren und somit attraktiver für künftige Arbeitgeber zu werden. Das Besondere eines Fernstudiums ist mit Sicherheit die gesonderte Form des Studierens. Statt von Angesicht zu Angesicht mit Dozenten und Kommilitonen im Hörsaal oder Seminarraum zu sitzen, findet das Tourismus Fernstudium zu Hause im Selbststudium statt. Damit kann man sich flexibel und unabhängig von Zeit und Ort neben dem Beruf fortbilden.

Alle notwendigen Unterlagen werden Ihnen in regelmäßigen Abständen per Post oder E-Mail zugeschickt. Dabei wird vorausgesetzt, dass Sie den Unterrichtsstoff selbstständig durcharbeiten. In Abhängigkeit von der gewählten Hochschule kommen unterschiedliche Lehrmethoden zum Einsatz. So ist es heute keine Seltenheit mehr, dass Fernstudiengänge auf einem virtuellen Campus stattfinden. Auf dieser Plattform werden zum Beispiel Vorlesungen und Seminare mittels Webcam und Headset abgehalten. So hat man wenigstens über den Bildschirm direkten Kontakt zu Dozenten und Mitstudierenden.

SRH Riedlingen Tourismus

Welche Prüfungsformen gibt es im Tourismus Fernstudium?

Auch im Tourismus Fernstudium finden Prüfungen statt und am Ende des Studiums steht, wie bei jedem anderen Studium auch, eine Abschlussarbeit – sei es nun die Bachelor- oder Masterarbeit. Nachfolgend sind die verschiedenen Prüfungsformen genauer erläutert:

  • Übungs- und Kontrollaufgaben: Am Ende einer Kurseinheit stehen Übungs- und Kontrollaufgaben. Diese dienen der Selbstkontrolle und zeigen dem Studenten den persönlichen Lernfortschritt. Die Ergebnisse fließen aber nicht in die Benotung eines Kurses oder eines Semesters ein.
  • Einsendeaufgaben entsprechen einer Hausarbeit. Sie werden zuhause angefertigt. Nach Fertigstellung der Aufgabe muss die Arbeit an die Hochschule bzw. den Dozenten zur Kontrolle geschickt werden. In der Regel sind Einsendeaufgaben Pflichtaufgaben.
  • Klausuren und Prüfungen: Am Ende eines Semesters steht im Tourismus Fernstudium eine Klausur oder Prüfung. Zu diesem Zweck müssen Studenten sich an der Hochschule oder in deren Studienzentren einfinden, da Klausuren nur unter Aufsicht geschrieben werden dürfen.
  • Abschlussarbeit: Jedes Fernstudium schließt mit einer theoretischen Abschlussarbeit ab. Wie auch beim Präsenzstudium ist die Abschlussarbeit des Tourismus Fernstudiums weniger eine Wiederholung des bisher Gelernten, als vielmehr eine Transferleistung, die auf das Lösen eines wissenschaftlichen Problems abzielt.

Fernstudium Prüfungssituation

Fernstudium Tourismus: Staatlich oder privat?

Die Entscheidung, ob das Tourismus Fernstudium an einer staatlichen oder privaten Hochschule absolviert werden soll, liegt natürlich bei Ihnen. Beide Formen bringen Vor- und Nachteile mit sich.

Ein grundlegender Unterschied besteht in der Höhe der Kosten der jeweiligen Hochschulform. Während die Kosten für das Tourismus Fernstudium an einer staatlichen Hochschule nur geringfügig höher sind als die eines Präsenzstudiums, sind die Kosten für ein Studium an einer privaten Hochschule deutlich höher. Hier kann man jedoch nicht von einheitlichen Kosten sprechen. Die Höhe der Kosten variiert von Hochschule zu Hochschule.

Natürlich sollte die Kostenfrage nicht der limitierende Faktor sein, der Sie davon abhält, ein Studium zu beginnen. Da der Großteil der Fernstudium Interessenten weiterhin einen Vollzeitberuf ausübt, lassen sich die Kosten bewältigen.

Ein Vorteil privater Anbieter ist die intensivere Betreuung der Studierenden und die flexiblen Starttermine für den Studienbeginn. Staatlichen Hochschulen wird hingegen eine unabhängigere Bewertung der Studenten zugesprochen.

Sind Abschlüsse eines Tourismus Fernstudiums mit denen eines Vollzeitstudiums gleichwertig?

Jein, denn die Beantwortung dieser Frage hängt von zwei Faktoren ab. Bereits vor der Wahl der Hochschule sollten Sie darauf achten, dass Ihre Wunschhochschule staatlich anerkannt ist und der entsprechende Studiengang in Deutschland akkreditiert ist. Werden diese beiden Kriterien erfüllt, ist der Abschluss des Tourismus Fernstudiums mit einem Bachelor- oder Master-Abschluss eines Vollzeitstudiums gleichwertig.

Welche Voraussetzungen sind für eine Zulassung zum Tourismus Fernstudium notwendig?

Generell wird Abitur oder Fachabitur gefordert oft in Kombination mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder Berufserfahrung. Hier entscheiden die Hochschulen aber individuell. An einigen Hochschulen kann das fehlende Abitur auch durch eine abgeschlossene Ausbildung und einige Jahre Berufspraxis ausgeglichen werden. Andere Hochschulen wiederum erkennen auch ehrenamtliche Tätigkeiten als Berufserfahrung an. Hier ist es unerlässlich, sich direkt bei den Hochschulen zu erkundigen, inwiefern die verschiedenen Studiengänge zulassungsbeschränkt sind.

Welche persönlichen Voraussetzungen muss ich für ein Tourismus Fernstudium mitbringen?

Studenten im FernstudiumEin Fernstudium erfordert viel Selbstdisziplin und früher oder später wird jeden das eine oder andere Motivationstief ereilen. Bevor es also losgeht, sollten Sie sich Zeit nehmen und sich fragen, ob Sie der Typ für ein Tourismus Fernstudium sind.

Fernstudierenden fehlt der Druck durch Kommilitonen und Dozenten. Man muss sich also jeden Tag aufs Neue selbst motivieren und disziplinieren. Hinzu kommt die Doppelbelastung von Studium und Beruf. Der Aufwand, den ein Tourismus Fernstudium erfordert, sollte nicht unterschätzt werden. Experten raten, 20 Arbeitsstunden pro Woche einzuplanen. Dies bedeutet, dass der berufliche Feierabend direkt an den Schreibtisch führt und auch die Wochenenden teilweise zum Lernen genutzt werden müssen.

Das Tourismus-Fernstudium fordert Studierende auf vielen Ebenen. Alleine Lernen, Freiräume schaffen, sich immer wieder selbst motivieren, Berufs-, Privat- und Lernleben unter einen Hut bringen – wer sich dieser Herausforderung stellt und sich sicher ist, das Studium bewältigen zu können, sammelt vor allem bei Arbeitgebern Punkte.

Absolventen berufsbegleitender Studiengänge sind bei Arbeitgebern sehr beliebt

Egal, ob berufsbegleitendes Präsenzstudium oder Fernstudium, diese Form des Studierens ist bei Arbeitgebern sehr beliebt. Dies zeigt auch das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichen Studie. Disziplin, eigenständiges Denken und Handeln sowie eine hohe Leistungsbereitschaft zeichnen in den Augen von Arbeitgebern besonders Absolventen eines Fernstudiums aus. Hinzukommt die enge Verbindung zwischen Studium und Beruf, die den Arbeitnehmer doppelt qualifiziert und dadurch auch doppelt attraktiv für den Arbeitsmarkt macht, denn das Erlernte kann unmittelbar in der Praxis angewendet werden.

Gibt es eine Alternative zum Fernstudium?

Wer nicht in Form eines Fernstudiums studieren möchte, seinen Beruf aber weiter ausüben will, für den könnte auch ein berufsbegleitendes Präsenzstudium eine gute Alternative sein. Bei dieser Form des Studierens müssen die Studenten bei den Lehrveranstaltungen persönlich anwesend sein. Unterricht findet beispielsweise in der Woche abends nach der Arbeit statt und/oder in Blockveranstaltungen an den Wochenenden.

Für welche Form des Tourismus Studiums Sie sich letztlich entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab und davon, ob Sie sich vorstellen können, neben dem Beruf noch einmal „die Schulbank zu drücken.“ Auch wenn der Weg bis zum Abschluss eines Tourismus Fernstudiums sehr anstrengend werden kann und sie garantiert auch mal ein Motivationstief überkommen wird, werden Sie am Ende dafür mit dem nächsten Schritt auf der Karriereleiter belohnt!

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