Welche Jobs kann man eigentlich nach einem Tourismus Studium übernehmen? In unserer Interview-Rubrik geben Beschäftigte aus der Tourismusbranche Einblicke in ihr Berufsleben.

Politische Referentin
Politische Referentin

Politische Referentin für Tourismus

Nadine Gieche

Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau

Politische Referentin für Tourismus im Deutschen Bundestag

Interview

Liebe Frau Gieche, Sie haben über eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau den Einstieg in die Touristik gefunden. Was hat Sie an dieser Branche gereizt?

Zunächst einmal reise ich selbst gerne und lerne gerne verschiedene Kulturen und Menschen kennen. Ein internationales Umfeld fand ich interessant. Aber auch der Umgang am Computer, die Nähe zu Kollegen und Kunden und die Möglichkeit, privat vergünstigt zu reisen, fand ich sehr interessant.

Sie arbeiten im Deutschen Bundestag als Politische Referentin für Tourismus. Was kann man sich darunter vorstellen?

Als Politische Referentin bin ich in einem Abgeordnetenbüro angestellt. Mein Chef ist Mitglied des Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages.

Als Politische Referentin bin ich in einem Abgeordnetenbüro angestellt. Mein Chef ist Mitglied des Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages. Ich referiere ihm über verschiedene tagesaktuelle touristische Themengebiete. In dieser Legislaturperiode hat sich die schwarz-gelbe Regierung besonders für den Tourismus in ländlichen Räumen, barrierefreien Tourismus und sozial verantwortlichen Tourismus eingesetzt. Und das mit Erfolg, der Tourismus gehört laut dem aktuellsten tourismuspolitischen Bericht des BMWi zu einem der umsatzstärksten Wirtschaftszweige. Für die behandelten Themen bereitete ich meinem Abgeordneten die Ausschusssitzungen vor, schrieb Reden für das Plenum und verfasste Pressemitteilungen.

Des Weiteren halte ich parteiinterne und -externe Kontakte und mache bei Bedarf Gesprächstermine, um im Vorfeld eines Themas Informationen von unterschiedlichsten Meinungsgebern einzuholen. Bei einigen touristischen Terminen, wie z.B. parteiinternen Meetings oder Treffen mit Verbänden begleite ich meinen Abgeordneten. Außerdem kümmere ich mich um die Organisation von Veranstaltungen und buche Fahrten zum und vom Wahlkreis oder auch die Flüge für Delegationsreisen meines Chefs.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus, sofern es diesen überhaupt gibt? Wie kann man sich Ihren Tagesablauf vorstellen?

Den typischen Arbeitstag gibt es weniger. Ich arbeite nach Prioritäten meines Chefs und seiner Termine. In den Sitzungswochen des Bundestages, also alle 1 bis 2 Wochen, ist deutlich mehr Einsatz notwendig, da dann wichtige Abgabefristen und Termine des Plenums sind, die den Arbeitsmehraufwand begründen.

Aus Ihrer Erfahrung: Was raten Sie jungen Studieninteressenten bzw. Studierenden, damit der erfolgreiche Sprung in die Tourismusbranche gelingt?

Wenn jemand Spaß am Tourismus hat, dann ist das schon die halbe Miete.

Einfach immer am Ball bleiben. Die Tourismusbranche unterliegt großen und kleineren Veränderungen und in Deutschland ist sie der Bereich mit dem größten Wirtschaftswachstum. Wenn jemand Spaß am Tourismus hat, dann ist das schon die halbe Miete.

Vielen Dank, liebe Frau Gieche, für diesen interessanten Einblick in Ihren Beruf! Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.

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